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Die Laguna del Mort    18.12.2009


Die Laguna del Mort liegt nordöstlich der venezianischen Lagune im Gemeindegebiet von Jesolo. Bis zum 5. Oktober 1935 war die heute so genannte Laguna del Mort nichts anderes als der letzte Flussteil vom Piave, bevor er in die Adria einmündete.

An jenem Tag durchbrach der Piave infolge einer großen Überschwemmung die Dämme und wechselte seinen Flusslauf, während er etwa 3 Kilometer südlicher ins Meer einmündete und den Zugang zum alten Flusslauf mit Erde und Schlamm verschloss. 

Das Endstück vom Piave blieb daher ohne Zuflüsse von Süßwasser und füllte sich lediglich mit der Flut. Auf diese Weise entstand die heutige Laguna del Mort.

Dieses Gebiet ist heute natürliches Habitat von zahlreichen Seevogelarten. 

Das Lagunengebiet erstreckt sich auf einer rund 125 ha großen Fläche mit Sanddünen und Strandkiefern, die als Habitat für die typische Tier- und Pflanzenwelt von Küstengebieten dienen. 

Zu den submersen Pflanzen gehören vor allem das Gewöhnliche Seegras (Zostera Marina) und verschiedene Algenarten. Im südwestlichen Teil der Lagune finden wir eine Vegetation mit Schilfrohr (Phragmites australis) und im Bereich des ehemaligen Flussbettes vom Piave befinden sich vorwiegend perennierende Strauchpflanzen mit festen Blättern und kleinen weißen oder blauen Blüten. 

Im Teil der Küstendünen finden wir Strandkiefern und Wacholder, die von Menschenhand angepflanzt wurden und in Meeresnähe den Europäischen Meersenf und den Gewöhnlichen Strandhafer.

Wir finden außerdem den Feldhasen, das Wiesel, die Wechselkröte, die Smaragdeidechse, die Glattnatter, die Ringelnatter, die Stockente, die Knäkente, die Pfeifente und die Tafelente.

Hier nisten Seidensänger, Seereigenpfeifer und Cistensänger. Einige Male wurde auch die Anwesenheit vom Wespenbussard und Purpurreiher beobachtet.

Im Jahre 2003 wurde der Sandstrand der Laguna del Mort von Legambiente zu einem der 11 schönsten Strände Italiens erklärt.

 

 

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